Zum 60. Geburtstag hatte Hans vom Skiclub einen Gutschein für eine Übernachtung im Iglu-Dorf geschenkt bekommen. Rheinhold hatte ebenfalls zu seinem 60-iger einen solchen Gutschein erhalten. Da lag es natürlich nahe, zusammen die Gutscheine einzulösen und das gleich mit Skifahren in Davos zu verbinden.
Von Freitag bis Sonntag übernachteten wir in der Chesa Selfranga in Klosters. War echt eine sehr gute Unterkunft, die wir sicher wieder mal aufsuchen werden. Am Freitag und Samstag hatte es wirklich mal wieder geschneit, so dass wir die drei Tage in Davos mit viel Neuschnee richtig genießen konnten.
Am Sonntag nach dem Skifahren fuhren wir direkt zum Iglu-Dorf auf 2.620m und freuten uns auf dieses neue Abenteuer. Hier bekamen wir zuerst ein Begrüßungsgetränk und ein kleines Vesper. Unser Guide führte uns danach durch das Igludorf und gab uns ein paar Tipps wie wir die Nacht ohne zu erfrieren überleben können. Jedes Jahr wird dieses Dorf unter ein neues Motto gestellt. In diesem Jahr waren es Märchen. Nach der Besichtigung der unterschiedlichen Zimmer, Restaurant, Eingangsbereich mit Bar und den vielen Kunstwerken aus Schnee und Eis, bekamen wir im Eis-Restaurant unser Käsefondue. Doris und Claudia genossen das Käsefondue in voller Montur inkl. Mütze und Handschuhe.
Danach ging es zum aufwärmen in die Saune und den Whirlpool unter freiem Himmel. In der beheizten Kota liesen wir den Abend ausklingen.
Nun wurde es spannend, wir bezogen unser Zimmer im Iglu-Dorf. Bei eisigen Temperaturen zogen wir uns aus und schlüpften in die Schlafsäcke. Mit kühlem Kopf und warmem Körper schliefen wir tatsächlich ein. Am morgen wurden wir mit einem warmen Tee am Bett geweckt. Trotzdem kostete es, aus dem Schlafsack zu krabbeln, echte Überwindung. Alles in allem war es ein super Erlebnis.
Nach einem reichlichen Frühstück, oben im Restaurant auf dem Weisfluhjoch, ging es bei bestem Wetter nochmal auf die Ski und ab in den Tiefschnee.